Nach dem Frankreich Spiel mussten wir am nächsten Tag bereits wieder früh aus den Federn, da die lange Zugfahrt nach Leipzig bevorstand. Um 07:50 fuhren wir schliesslich von Düsseldorf los und waren dann kurz nach 13 Uhr in Leipzig. Dort verabredeten wir uns noch mit einem Freund aus Basel welcher nach dem Stuttgart Spiel die Nacht durchtrank und dann auch entsprechend aussah.

In Leipzig hatten wir leider keine Zeit mehr für eine Stadtbesichtigung. Das Stadion erreicht man innerhalb einer Viertelstunde relativ locker zu Fuss.

Unterwegs verkauften wir noch 3 Karten mehr oder weniger zum Normalpreis. Überhaupt stellte sich das ganze Ticketing Theater im Endeffekt als Farce heraus. Die personalisierte Tickets werden zwar hin und wieder stichprobenartig überprüft. Letztlich kommt aber jeder ins Stadion der nicht auf der Stadionverbotsliste steht. Also die ganze Umschreiberei Geschichte war absolut für nix. Jeder der es gemacht hatte hat schlicht Geld zum Fenster rausgeschmissen.

Im Stadion waren wohl rund 5000 Ukrainer und etwa 20´000 Spanier und doch eine beachtliche Zahl von neutralen Zuschauern. Die Stimmung war für diese Affiche eigentlich erstaunlich gut. Das Stadion wurde ins alte riesige Zentralstadion reingebaut und wirkte hervorragend auf mich. Mann ist nah am Spielgeschehen dran und auch die Akkustik ist ganz gut.

Die Spanier dominierten das Spiel dann von A-Z und gewannen verdient mit 4:0. Die Ukrainischen Fans trugens mit Humor und sangen bis zum Schluss durch. Bemerkenswert: Die Essstände im ukrainischen Sektor waren kaum bevölkert da den Jungs scheinbar schlicht das Geld fehlte um etwas zu kaufen.

Nach dem Spiel gings per ICE in rund fünfeinhalbstunden wieder zurück nach Düsseldorf wo wir dann unsern Schweizer Kollege noch einquartieren konnten.