Nach dem QPR Spiel in einem alten Stadion gings Tags darauf ins moderne Emirates Stadion von Arsenal. Die Gunners empfingen zum Kampf der Verfolger Aston Villa.
So gings mit der Victoria Line von meinem Hotel bis Finsbury Park. Diese Station ist zwar etwa 5 Fussminuten weiter entfernt vom Stadion als die Station Arsenal ist aber an Spieltagen etwas weniger frequentiert. Zudem hat es in der Umgebung und auf dem Weg das eine oder andere Pub. Direkt beim Emirates gibt es nur ein Pub. Dies ist allerdings in der nähe des Gästesektors und somit ein Away Pub.
Nach Ankunft bei der U-Bahn Station ging es allerdings zügig zum Stadion und nach einer Runde ums Stadion auch gleich rein. Das Emirates Stadium ist sicherlich eines der gelungenen Neubaustadien in England. Der Gang im unteren Ring ist eine Art Museum. Es werden diverse Highlights, Spieler und Trainer aus der Geschichte von Arsenal vorgestellt. Es lohnt sich also etwas früher ins Stadion zu gehen und sich das kurz anzusehen. Man kann sich im unteren Ring mit Ausnahme des Gästesektors frei bewegen.
Meinereiner hatte seinen Platz allerdings im oberen Ring. So gings über die Treppe hoch und dann rein ins Stadion. Im innern erinnert das Stadion etwas an das neue Wembley Stadion. Oberrang und Unterrang werden von den Logen und den Business Seats getrennt. Einzig die geschwungenen Oberrang Tribünen und die geringere Kapazität von rund 60'000 unterscheiden sich vom Wembley.
Im innern gibt es unzählige von Verpflegungsständen und auch auf den Toiletten muss man nicht wirklich lange anstehen.
Die Stimmung im Stadion war dann Anfangs ganz gut. Es gibt im Emirates auch noch einige Heimsektoren wo die Supporters das ganze Spiel über stehen. Dies ist ja in England nicht mehr selbstverständlich. Auch die rund 3000 mitgereisten Villa Anhänger waren immer wieder gut zu hören. Villa war bis zur 60. Minute minimum ebenbürtig. Danach kam der zuvor lange verletzte Cesc Fabregas ins Spiel und sorgte für den Unterschied. Nach einem Freistosstor und einem Kontertor in der 85. Minute ging er leicht angeschlagen und viel umjubelt wieder vom Platz.
Nach dem Spiel gings dann in ein Pub bei Finsbury Park. Die Stimmung in den Pubs war hervorragend und man unterstützte im Live-Fernseh Abendspiel Hull city gegen ManU. Leider hat dann ManU das Spiel zum Schluss noch gewonnen, was etwas auf die Stimmung drückte.

