Deutschland - Holland 1:1
Porto
Estàdio do Dragao
46'636 Zuschauer
Am morgen schliefen wir dann nach den strapaziösen ersten 3 EM Tagen
mal kräftig aus. Nachmittags gings dann per Holperstadtbus in rund
einer halben Stunde von unserm Standplatz im Norden Portos in die
Stadtmitte.
Und von dort per Metro direkt zum Stadion Dragao. Die Metrostation
liegt direkt neben dem Stadion welches im innern fertiggebaut ist aber
die Baustellen rund ums Stadion zeigten schon das wohl noch nicht
alles so war wie es dann mal sein sollte. Trotzdem ist das
"Drachenstadion" ein eindrückliches Bauwerk. Mit seinen 2 mächtigen
Seitentribünen und den geschwungenen Übergängen zu den
Hintertortribünen.
Vor dem Spiel gings noch in eine rund 10 Minuten vom Stadion entfernte
Kneipe das erste Spiel gucken zwischen Tschechien und Lettland. Leider
wurde in diesem tollen Restaurant scheinbar der Kühlschrank noch nicht
erfunden so das es nur warmes Flaschenbier gab. Trotzdem genehmigten
wir uns das eine oder andre so das wir schon etwas angeheitert in
Richtung Stadion gingen.
Die Affiche versprach dann etwas mehr als auf dem Feld wirklich
geboten wurde. Die deutschen erwischten die Holländer mit ihrer
defensiven Einmann Sturm Taktik auf dem falschen Fuss. Die Holländer
konnten Ihren gefürchteten Kombinationsfussball gar nie richtig
aufziehen. Schliesslich gingen dann die Deutschen sogar noch in
Führung was das Spiel auch nicht wirklich verbesserte. Schliesslich
glich dann Ruud van Nistelroy kurz vor Schluss noch zum 1:1 aus.
Damit konnten die wohl rund 30'000 Niederländer im weiten rund des
Dragao wohl noch einigermassen leben. Zahlenmässig hatten Sie die
Deutschen, welche wohl mit rund 10'000 Fans anwesend waren, wohl
ausgestochen Stimmungsmässig wusste aber der mächtige Oranje Mob nicht
zu überzeugen. Trotzdem ein tolles Bild wenn so rund dreiviertel vom
Stadion ganz in Orange zu sehen ist.
Nach einigen Bierchen beim Stadion gings dann noch in die City wo aber
irgendwie nicht mehr allzuviel los war so das es mit dem Taxi nach
Hause ging. Allerdings war es sehr umständlich ein Taxi zu
finden das uns dann auch noch zu fünft bis zu unserm Camper mitnahm.
Schliesslich fanden wir dann eins nur mussten wir dem Typen jetzt noch
den Weg erklären und das war alles andere als einfach. Zum Schluss
fanden wir dann tatsächlich unsern Camperstandplatz was dem Taxifahrer
ein Riesentrinkgeld von rund 10 Euro einbrachte!